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Kino



 


Thema der Kinosaison 2016/17: 

Lebendige Vergangenheit

Die Vergangenheit lebt – das haben wir schon oft gehört. Doch wie soll das gehen? Die Vergangenheit ist doch abgeschlossen, wir können nichts mehr an ihr ändern. Wo sollte da etwas lebendig sein? Und außerdem sagen die Physiker, dass der Zeitpfeil gerichtet ist, von der Vergangenheit über die Gegenwart zur Zukunft. Denn wäre er es nicht, könnten wir in die Vergangenheit zurück und dort irgendetwas anrichten, was unsere Gegenwart verändern würde. Ja natürlich, wir können in der Vergangenheit sozusagen gedanklich herumspazieren, vor unserem geistigen Auge Plätze der Kindheit wieder aufsuchen, z. B. nachts, wenn wir nicht schlafen können, oder uns an fast vergessene Orte, Geschichten und Gerüche erinnern. Manchmal aber kommt auch die Vergangenheit auf uns zu, mächtig und unaufhaltsam, wir können uns nicht wehren, werden förmlich überrollt. Und lässt uns verändert zurück – wir sind anders in der Gegenwart und plötzlich ist auch die Vergangenheit irgendwie verändert. Lebt sie also doch? Um diese Frage geht es in der diesjährigen Kinosaison. 

Philomena

Am Mittwoch, den 26. Oktober 2016

um 19.30 Uhr im Bernitter Pfarrhaus

 

Philomena hat ein Geheimnis: Sie hat in einem Kloster, wo sie mit anderen "gefallenen Mädchen" als Gegenleistung für die Aufnahme und Versorgung schuften musste, als junges Mädchen ein uneheliches Kind bekommen. Häufig kamen reiche amerikanische Ehepaare vorbei und nahmen ein Kind mit. So passierte es auch Philomena. Jetzt, 50 Jahre später, will sie wissen, wie es ihrem Sohn ergangen ist.

Zusammen mit einem BBC-Reporter, der händeringend eine neue Story braucht, geht sie auf die Suche bis nach Amerika. Der Film basiert auf der wahren Geschichte von Philomena Lee.